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Gesundheit aktuell

Ein Herz für den Hausarzt

Foto: Fotolia.com

Leider gibt es immer weniger junge Ärzte, die sich für diese Aufgabe melden. Mit einer praxisnahen Ausbildung soll nun die Position des Hausarztes wieder attraktiver werden.

 

Insbesondere der Landarzt ist oft für die ganze Familie Gesundheitsberater, ja sogar Gesundheitsmanager. Gerade auch für ältere Menschen, die in ihrem Arzt eine Vertrauensperson sehen. Hat er sie doch über viele Jahre begleitet, vom Eltern- bis herauf ins Großelterndasein, kennt ihre Lebensumstände, weiß über deren Gesundheitszustand und Befindlichkeiten Bescheid.

 

Viele Stellen unbesetzt

Was lange Zeit Tradition war, gilt heute leider nicht mehr. Denn der persönliche Kontakt ist oft nicht mehr möglich. Sowohl in der Stadt als auch am Land ist die eine oder andere Praxisstelle unbesetzt.

 

Schon seit langem fordert der Österreichische Seniorenbund, eine Offensive für den Hausarzt zu starten. Mit Erfolg. Seniorenbundchefin Ingrid Korosec freut sich, dass es nun gelungen ist, im Regierungsprogramm die Aufmerksamkeit auf die Stärkung des Hausarztes und die Gesundheitsversorgung vor Ort zu richten. Geplant sind attraktivere Rahmenbedingungen, eigene Landarzt-Stipendien und die Finanzierung von Lehrpraxen.

 

Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner müssen nach dem Studium 27 Monate Turnusausbildung absolvieren, davon können sie 12 Monate in einer Lehrpraxis lernen. Gerade dieser Praxisbezug ist entscheidend, weil sich so junge Ärzte ein genaues Bild darüber verschaffen können, wie sich das Leben in einer Arztpraxis abspielt.

 

Durch eine Übereinkunft von Bund, Ländern, Sozialversicherung und Ärztekammer ist es nun möglich geworden – zunächst bis 2020 – die nötige Finanzierung für die Ausbildungsplätze aufzustellen. Ein wichtiger Beitrag um die Qualität der Gesundheitsversorgung sicherzustellen.


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