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Pensionistenwohnhäuser und Pflegeheime

Für Pensionistenwohnhäusern und Pflegeheime gewährt die Stadt Wien bei geringem Einkommen und bei Nichtvorhandensein von Ersparnissen bzw. Vermögen einen Kostenzuschuss in Höhe des Differenzbetrages zwischen zumutbarem Beitrag und den tatsächlichen Heimkosten.

 

Das Land Wien gewährt weiters Wienerinnen und Wienern auch Sozialhilfe in Form von Pflege in Wohnheimen bei Pflegebedürftigkeit entsprechend der Pflegegeldstufe 2, in Pflegeeinrichtungen bei Pflegebedürftigkeit ab der Pflegestufe 3, wenn die Betreuung durch ambulante Dienste nicht mehr ausreichend ist.

 

Wer zahlt die Kosten?

 

Zur Bezahlung der Kosten in einem Pensionistenwohnhaus wird grundsätzlich das Einkommen, das Pflegegeld und das Vermögen des Bewohners herangezogen.

 

Bei der Aufnahme in ein Pensionistenwohnhaus wird zunächst geklärt, ob die zu erwartenden Aufenthaltskosten aus dem laufenden Einkommen gedeckt werden können. Falls eine Unterstützung aus Steuermitteln der Sozialhilfe notwendig oder absehbar ist, wird nach allfälligen Sparguthaben, Wertpapieren, Immobilien und sonstigem Vermögen gefragt, die als Sicherstellung herangezogen werden.

 

Häuser oder Wohnungen müssen in der Regel nicht verkauft werden. Es wird aber doch zumeist eine Grundbucheintragung angestrebt, damit allfällige Ansprüche des Heimträgers gesichert sind und auch gegenüber den Erben des Bewohners durchgesetzt werden können. Vom Nachlass abgesehen werden Angehörige (z.B. Kinder) nicht herangezogen, außer wenn diese unterhaltspflichtig sind (z.B. Ehegatte).

 

Falls der künftige Bewohner bei absehbarer Unterstützungsnotwendigkeit innerhalb der letzten drei Jahre vor der Aufnahme Vermögensteile weitergegeben (z.B. verschenkt) hat, wird gemäß Sozialhilfegesetz der Nutznießer schriftlich zu einem entsprechenden „Sicherstellungsbetrag“ verpflichtet, der dem weitergegebenen Vermögenswert entspricht.

 

Wenn Einkommen, Pflegegeld und Vermögen die Unterbringungskosten oder stationäre Pflege nicht decken, wird die Differenz aus Steuermitteln der Sozialhilfe getragen. Dem Bewohner bleiben aber in jedem Fall 20 Prozent der Pension sowie der 13. und 14. Bezug zu persönlichen Verfügung. Ebenso bei Pflegegeldanspruch ein „Pflegetaschengeld“ von 10% der Pflegstufe 3.

 

Das Antragsformular ist erhältlich beim Fonds Soziales Wien – Beratungszentrum Wohn- und Pflegeheime,
Guglgasse 7-9, 1030 Wien,
Tel.: 24 5 24, Fax: 05 05 379-99 66 580,
E-Mail: pflegeheimaufnahme@fsw.at ,
Web: www.fsw.at