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Die Patientenanwaltschaft

Die Wiener Patientenanwaltschaft ist eine unabhängige und weisungsfreie Anlaufstelle im Wiener Gesundheits- und Spitalsbereich. Sie wird nicht nur von Patienten, sondern auch von Ärzten und anderen Gesundheitsdiensten in Anspruch genommen. Ihre Tätigkeit dient der Stärkung der Position der Patienten im Gesundheitsbereich, der weiteren Verbesserung des Verhältnisses zwischen Patienten und allen Gesundheitsdiensten, sowie der notwendigen allgemeinen Bewusstseinsbildung am Wege zu einem integrierten Gesundheitssystem in Wien.

 

Gesetzliche Verschwiegenheitspflichten

sind gegenüber der Wiener Patientenanwaltschaft nicht wirksam; der Wiener Patientenanwalt und seine Mitarbeiter unterliegen jedoch der vollen Amtsverschwiegenheit.

Kosten und Abgaben sind bei Inanspruchnahme der Wiener Patientenanwaltschaft nicht zu entrichten. Die Funktion eines Rechtsanwaltes übt der Wiener Patientenanwalt nicht aus. Er kann daher niemand vor Gerichten oder Behörden vertreten.

Bei Problemen und Fragen, die das Gesundheitswesen und die Behandlung in städtischen Institutionen betreffen, hilft schnell, unbürokratisch und kostenlos Wiens Patientenanwalt Frau Dr. Sigrid Pilz.

Info: 1050 Wien, Schönbrunnerstraße

108, Tel.: 587 12 04,

Fax: 586 36 99, Mo.–Fr., 8.00–16.00 Uhr

(telefonische Terminvereinbarung)

E-Mail: post@wpa.wien.gv.at

Homepage: www.patientenanwalt.wien.at

 

Das Gesetz beauftragt die Wiener Patientenanwaltschaft

mit der Wahrung und Sicherung der Rechte und Interessen der Patientinnen und Patienten in allen Bereichen des Gesundheitswesens in Wien.
Die Zuständigkeit umfasst:

• Krankenanstalten

• Pflegeheime

• Rettung und Krankenbeförderung

• Dienste im Gesundheitsbereich

• Freipraktizierende Ärzte

• Apotheken

• Dentisten

• Hebammen

 

Die Tätigkeit der Wiener Patientenanwaltschaft

ist entsprechend dem gesetzlichen Auftrag sehr umfangreich und vielfältig:


• Behandlung von Beschwerden

• Prüfung von Anregungen

• Aufklärung von Mängeln oder Missständen, sowie die Abgabe von Empfehlungen zur Abstellung derselben

• Erteilung von Auskünften

• Beratung und Information

– über das Wiener Gesundheits- und Spitalswesen, sowie deren sachgemäße Inanspruchnahme

– über Patientenrechte, deren Anwendung und Durchsetzung

– zu allen Fragen im Zusammenhang mit dem Pflegegeld

– über Hauskrankenpflege und Soziale Dienste

• Vermittlung

– bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Patienten und Gesundheitsdiensten

– in Versicherungsangelegenheiten in Pflegegebühren- und Honorarfragen

• Hilfestellung

– zur außergerichtlichen Schadensregulierung bei Patientenschäden im Zusammenhang mit medizinischer Betreuung

– bei der Bewältigung organisatorischer Probleme

 

Patientenentschädigungsfonds –

bis € 100.000 Entschädigung
Patientinnen und Patienten, die in einer öffentlichen oder privaten gemeinnützigen Krankenanstalt in Wien einen Schaden erlitten haben, kann eine Entschädigung zuerkannt werden, wenn eine Haftung des Rechtsträgers der Krankenanstalt nicht eindeutig gegeben ist. Ist ein Schaden auf ein zweifelsfreies Verschulden zurückzuführen, scheidet eine Ersatzleistung aus dem Fonds aus.

Es werden nur Schäden abgegolten, die ab 1. Jänner 2001 eingetreten sind. Keine Anwendung findet das Modell auf nicht gemeinnützige Privatkrankenanstalten und auf den Bereich der niedergelassenen Ärzteschaft.

Die maximale Entschädigung beträgt

€ 100.000,–.

Anlaufstelle ist der Wiener Patientenanwalt.