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Betreutes Wohnen – Der Alltag ohne Barrieren

Foto: Adobe Stock
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Aufgrund der steigenden Lebenserwartung, der hohen Kaufkraft und der zunehmenden Mobilität der älteren Menschen wirft sich mehr und mehr die Frage auf, wie werden wir künftig wohnen, was wird sich verändern? Ganz klar zeichnet sich heute bereits ein Trend ab: Betreutes Wohnen wird in Österreich immer mehr zum Thema. Das Bedürfnis nach kleinen, barrierefreien und leistbaren Wohneinheiten steigt.

 

Das zeigt auch der aktuelle Marktbericht 2019, der von IIBW (Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen) und der Silver Living GmbH publiziert wurde. Neben der klassischen Form an Wohnungsangeboten steigt der Stellenwert von speziellen Wohn- und Betreuungsformen für ältere Menschen. Um das tägliche Leben und Wohnen auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen gut handhabbar zu machen, werden immer mehr neu gebaute Wohnungen möglichst barrierefrei angeboten. Darüber hinaus gibt es das Wohnungsangebot in Pflegeheimen. Zwischen diesen beiden Wohnformen hat sich das „Betreute Wohnen“ nun einen Platz geschaffen. „Es vereint die Hardware einer barrierefreien Wohnung mit der Software einer sozialen Grundversorgung“, betont der Direktor des IIBW, Dr. Wolfgang Amann. Betreutes Wohnen ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Sozial- und Pflegepläne der Länder geworden.

 

Wer kann sich das leisten?

Für die Immobilienwirtschaft bedeutet das, dass Seniorinnen und Senioren immer attraktiver als Zielgruppe werden. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung, der hohen Kaufkraft und der zunehmenden Mobilität der älteren Menschen wirft sich mehr und mehr die Frage auf, wie werden wir künftig wohnen, was wird sich verändern? Ganz klar zeichnet sich heute bereits ein Trend ab: Betreutes Wohnen wird in Österreich immer mehr zum Thema. Das Bedürfnis nach kleinen, barrierefreien und leistbaren Wohneinheiten steigt. Für Letztere geht es aber in erster Linie um die Frage, wer kann sich das leisten? Pflegeheime, die Pflege durch Angehörige und die 24-Stunden-Betreuung stoßen an ihre Grenzen. Amann: „Deshalb brauchen wir kostengünstige Alternativen für Menschen mit geringem Pflegebedarf“.

 

Besonders betroffen von den teuren Wohnkosten sind alleinstehende Frauen, die aufgrund ihrer Altersarmut kaum das tägliche Leben finanzieren können. Bereits für 15 Prozent bedeuten die Wohnungskosten eine deutliche Belastung. Aber auch viele andere Seniorinnen und Senioren werden sich ihre Wohnungen künftig kaum noch leisten können. Schuld daran sind sinkende Pensionen, immer teurer werdende Mieten und letztendlich kaum finanzierbare Umbauten, um die Wohnung barrierefrei zu gestalten. Denn derzeit sind die meisten von Senioren bewohnten Wohnungen nach wie vor nicht barrierefrei.

 

Trend zu gemeinschaftlichen Wohnformen

 „Um die Wohnkosten der Mieterhaushalte 70+ im tragbaren Rahmen zu halten, werden künftig gemeinschaftliche Wohnformen und Quartierskonzepte in den Städten an Bedeutung gewinnen“, heißt es im IIBW-Marktbericht. Der Geschäftsführer des Silver Living Teams, Walter Eichinger, verweist ergänzend darauf, dass selbst bei stabiler Pflegequote allein durch die starke Zunahme der Älteren die Zahl der Pflegebedürftigen deutlich steigen wird. Woran es derzeit in Österreich noch mangelt, sind Lösungen, die geeignet sind, die stationäre Pflege im Heim durch ambulante Betreuung und/ oder Pflege in den eigenen Wänden zu ersetzen. Der aktuelle Stand in Österreich: 17.000 betreute Wohnungen stehen rund 69.000 Heimplätze gegenüber. In den nächsten zehn Jahren werden freilich aus Sicht der Experten rund 87.000 Wohneinheiten dieser Form gebraucht.

 

Miteinander von Jung und Alt

Klar ist auch, dass Betreutes Wohnen wesentlich geringere volkswirtschaftliche Kosten als andere Formen der Pflege verursacht. Und ein weiterer wichtiger Vorteil ist: Betreutes Wohnen ist ein leistbares Wohnen, das auch das Miteinander von Jung und Alt stärken kann. Wie etwa bei den Projekten „Generationen Wohnen“. Hier werden jeweils ein Wohnkomplex mit freifinanzierten Eigentumswohnungen und ein Wohnkomplex mit Betreutem Mietwohnen angeboten. „Es wird hier bewusst junges und älteres Publikum zusammengebracht, so dass man sich gegenseitig unterstützen und bereichern kann“, heißt es in der Angebotsbroschüre. „Wir müssen die Menschen viel mehr informieren zum Thema Leben im Alter, denn die meisten wissen leider zu wenig über die österreichweiten Angebote Bescheid“, so Dr. Amann.



Betreutes Wohnen

für Seniorinnen und Senioren ist eine Kombination aus einer barrierefreien Mietwohnung und konkreten Leistungen durch eine Betreuerin oder einen Betreuer, die im Haus anwesend sind. Das heißt, wenn Sie Hilfe brauchen, haben Sie die Sicherheit, dass jemand zu Ihrer Unterstützung da ist.

Grundsätzlich kann man in eine dieser Wohnungen ab 60 Jahren einziehen, wobei diese Wohnform speziell für Seniorinnen und Senioren mit einem leichten bis mittleren Pflege- und Betreuungsbedarf geeignet ist.

Beim Angebot der Silver Living GmbH steht maximale Selbstbestimmung an oberster Stelle. Das heißt, man kann, aber muss nicht Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen bzw. bezahlen. Basispaket sind altersgerechte Wohnungen, die einen abgesicherten Lebensabend ermöglichen. www.silver-living.com


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