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Gemeinsam für mehr Sicherheit

Sicherheitsprobleme sollen mit den Bürgern diskutiert und gelöst werden/Foto: BMI/Alexander TUMA
Ingrid Korosec wird die Aktion mit Karl Blecha Ende Juni vorstellen/Foto: Wolfgang Braumandl

Seniorenrat schließt sich einer Initiative des Innenministers an

 

Sicherheit ist aktuell eines der wichtigsten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Die Zeiten werden als unsicher empfunden, besonders ältere Menschen fühlen sich unbehaglich. Eine Sicherheitsinitiative des Innenministeriums wird nun vom Seniorenrat geteilt.

 

Solche Nachrichten beunruhigen: Einbrüche in der Nachbarschaft – oder man liest darüber in der Zeitung; Berichte über Randale auf Straßen und in der U-Bahn, selten, aber es gibt sie. Die Terrorszene macht Angst, auch wenn die meisten sie gottlob nur aus dem Fernsehen kennen. Migranten, die mit der Freiheit hier nicht umgehen können und sich hier Attacken und Übergriffe leisten. Alle diese Vorkommnisse sind nicht häufig, aber sie verunsichern.

 

Innenminister Wolfgang Sobotka hat deshalb schon vor Längerem die Aktion „GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ gegründet. Der „Seniorenrat“, der Dachverband der österreichischen Seniorenorganisationen, hat sich nun dieser Initiative angeschlossen und will sie unter den Mitgliedern bekannt machen. Der gemeinsame Titel der Initiative: „Aktion Gemeinsam.Sicher.Leben“. Ingrid Korosec über den Zusammenschluss: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam zu dieser Einigung gekommen sind.“ Den Vorsitz im Seniorenrat führen die Präsidenten der mitgliederstärksten Organisationen abwechselnd. Im Jahr 2017 hat Karl Blecha vom Pensionistenverband Österreich den Vorsitz, 2018 wird wieder Ingrid Korosec als Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes Vorsitzende sein. Indirekt vertritt der Seniorenrat rund 2,3 Mio. Menschen in Österreich.

 

„Gesellschaft des Hinsehens“

Dem Innenminister ging es bei der Idee darum, den professionellen Sicherheitsdialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Gemeinden und Polizei zu fördern und zu koordinieren. Ziel ist eine „Gesellschaft des Hinsehens und aktiven, verantwortungsvollen Handelns“, um die Sicherheit von uns allen positiv zu entwickeln. Schulen, Unternehmen oder soziale Einrichtungen sind als „Sicherheitspartner“ willkommen. Das Schwergewicht soll auf Prävention liegen. „Wenn die Polizei gerufen wird, ist es meistens schon passiert“, weiß man im Innenministerium. Gemeinsam.Sicher will sich mit den Partnern austauschen, um Gefahrenquellen rechtzeitig zu identifizieren, künftig auch mit Mitgliedern des Seniorenbundes.

 

Senioren-Ansprechpartner in den Ländern

In einem ersten Schritt sind alle Landesverbände gebeten, Ansprechpartner für die Sicherheitsanliegen zu nominieren. Auch auf Bezirksebene sollen quer durch Österreich Sicherheitskoordinatoren ernannt werden. Und auch einzelne Gemeinderäte sollen in allen Gemeinden dieses Anliegen transportieren.

 

Es gibt bereits Erfolge

Es gibt erste Beispiele für Erfolge der Aktion: In Eisenstadt kam es zu Klagen über Missstände im Zentrum: Zu viele Bettler, zu viel Lärm, zu viel Alkoholkonsum auf der Straße, Verunreinigung, Vandalismus. Im Dialog mit der Bevölkerung wurde diesen Klagen nachgegangen und ein Konzept dagegen erstellt. Ähnlich war die Lage am Hauptbahnhof in Graz und in einer Wohnsiedlung am Rand der steirischen Landeshauptstadt. Es konnten jeweils mit der Polizei Lösungen gefunden werden. Auch rund um ein Asylheim in Mödling kam man gemeinsam und ganz friedlich zu Maßnahmen, die das Sicherheitsgefühl aller Beteiligten stärkten.


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