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Verbrechen im Internet. Gier macht blind

Foto: Fotolia.com

„Liebste in Christus, ich bin Mrs. Marina Robert aus der Schweiz. Ich bin mit Mr. Tom Robert verheiratet, der... in den Tsunami- Katastrophen starb. Ich habe die Summe von vier Millionen fünfhunderttausend US-Dollar mit der Bank in Abidjan Cote d´Ivoire hinterlegt. Ich möchte eine Person, die vertrauenswürdig ist, die 90 % dieses Geldes nutzen wird, um Kirchen, Waisenhäuser und Witwen auf der ganzen Welt zu finanzieren, aber in meinem Namen Mrs. Marina Robert. Halten Sie diesen Kontakt vertraulich, bis solch eine Zeit, um sicherzustellen, dass nichts meinen Lust auf Wunsch auf der Erde gefährdet. Vielen Dank und Gott segne dich.“

 

Haben Sie auch schon einmal ein so tolles Angebot erhalten? Viereinhalb Millionen US-Dollar, einfach so, da muss man doch zugreifen, da rotieren doch die Dollarzeichen in den Augen wie bei Dagobert Duck! Verrückt, sagen Sie? Würden Sie nie machen?

 

Tausende Menschen glauben, auf diese Weise schnell steinreich werden zu können. Der Inhalt solcher E-Mails variiert dabei. Ein Mal ist es ein Anwalt, der das Vermögen eines mit seinem Flugzeug angestürzten Milliardärs zu verschenken gedenkt, ein anderes Mal wird behauptet, Sie seien der oder die einzige Verwandte des verblichenen Millionärs (es sind immer einsame Millionäre). Stets geht es darum, Ihre Gier zu wecken und Ihnen unter fadenscheinigen Vorwänden Geld herauszulocken – für Notare, Anwaltskosten oder um Bankbeamte irgendwo in Schwarzafrika zu bestechen, damit sie das viele Geld auch herausrücken.

 

Daran erkennen Sie den Schwindel: Die Texte sind immer in entsetzlich schlechtem Deutsch verfasst, der Inhalt der E-Mails grotesk bis völlig unwahrscheinlich. Achtung: Gier macht blind! Und um Himmels willen, antworten Sie nicht, löschen Sie solche E-Mails sofort.

 

Prof. Oswald Klotz


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