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Miese Tricks bei Urlaubsbuchungen

Foto: Fotolia.com
Vorsicht bei Onlinereservierungen

Eine 61-jährige Wienerin fand im Internet ihr Ferienparadies: ein toll ausgestattetes Haus in bester Lage am Gardasee. Gleich nach der Buchung überwies sie die Miete im vierstelligen Eurobereich. Als sie dann am Urlaubsziel anlangte, musste sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass es die Adresse gar nicht gab.

 

Das Internet ist voll von Betrügern, die nicht existierende Appartements und Häuser in Italien, Ungarn, Kroatien oder Spanien anbieten. Was raten Polizei und Konsumentenschützer, damit Sie im Internet problemlos ein Privatquartier buchen? Damit es ein Urlaub mit Freude wird, beachten Sie die Tipps in unserem Urlaubs-Ratgeber:

 

Tipp 1: Impressum und Siegel überprüfen

Bei unvollständigen Angaben und Internet- Telefonnummern sollten Sie hellhörig werden. Vorsicht bei Privatanbietern im Ausland! Dort gilt das jeweilige Landesrecht und es ist fast unmöglich, einen Betrüger zu finden. Achten Sie auf Qualitätssiegel prüfen Sie es auf Echtheit: draufklicken und schauen, ob der Link zum Zertifikat führt.

 

Tipp 2: Ferienhaus verifizieren

Überprüfen Sie, bevor Sie fix buchen, ob die Immobilie tatsächlich existiert, etwa über Satellitenkarten, Einträge in Online- Foren oder über die örtliche Tourismus-Organisation. Gibt es eine Kontaktnummer, eine Anschrift, unter der der Anbieter erreichbar ist? Checken Sie Bewertungen im Internet, etwa bei TripAdvisor.

 

Tipp 3: Vorsicht bei ungewöhnlichen Konditionen und Zahlungsmodalitäten

Vor allem bei sehr niedrigen Mieten oder Zahlung via Western Union. Zwei Wochen in einem Ferienhaus auf Mallorca plus Mietwagen für unter 1.000 Euro sind unseriös. Anzahlung ist üblich (10 bis 30 Prozent), nie die Gesamtmiete!

 

Tipp 4: Nur über eine verschlüsselte Verbindung buchen

Im Browser-Fenster sollte „https“ für eine verschlüsselte Datenübertragung stehen. Betrüger arbeiten nicht mit verschlüsselten Verbindungen.

 

Tipp 5: Per Lastschrift oder Kreditkarte zahlen

Nur dann haben Sie eine gute Chance, ihr Geld über Rücklastschriften zurückzubekommen.

 

Falls Sie aber doch Opfer eines Betrügers geworden sind, sollten Sie sofort Anzeige bei der Polizei erstatten.

Übrigens: Online-Buchungen bei renommierten Anbietern, wie etwa FeWo Direkt, sind ungefährlich.

Prof. Oswald Klotz


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