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Der Schlüssel unter der Türmatte

Foto: Fotolia.com

Wann zahlt die Versicherung?

 

Viele Gründe können uns dazu verleiten, einen Schlüssel für den Zutritt zu unserer Wohnung in der Nähe der Tür zu deponieren. Zum Blumengießen, für den Fall, man hätte selbst den Schlüssel vergessen oder auch für Pflegehilfen. Versicherungsrechtlich ist das Verstecken unter der Türmatte oder im Blumentopf ganz schlecht – doch auch der Schlüsselsafe kann sich im Falle des Falles negativ auf etwaigen Versicherungsersatz auswirken.

 

Durchforstet man das Internet auf der Suche nach Schlüsselsafes, stößt man auf unterschiedlichste Modelle. In der Wand versenkbare Rohrsafes mit Schlüssel oder an der Wand montierte Schlüsseldepots mit Zahlencode zu öffnen. Die Auswahl einer stabilen Lösung ist wesentlich, professionelle Beratung lohnt sich. Insbesondere für die medizinische Versorgung zu Hause und für mobiles Pflegepersonal kommen Schlüsselsafes immer öfter zum Einsatz. Viele soziale Einrichtungen verfügen über eigene Schlüsselsysteme, die den Schlüsselsafe dann öffnen können. Im privaten Bereich findet eher das Schlüsseldepot mit Zahlenkombination Verwendung.

 

Die Konsequenzen im Falle eines Missbrauchs sollten jedoch vor der Montage bedacht werden. Öffnet nämlich jemand widerrechtlich den Schlüsselsafe und verschafft sich dadurch mit dem Wohnungsschlüssel Zutritt zur Wohnung, hängt es vom jeweiligen Versicherungsvertrag ab, ob der eingetretene Schaden auch ersetzt wird. Fast alle Versicherungen bieten die Deckung des Risikos bereits an, jedoch finden sich in älteren Haushaltsversicherungen noch keine entsprechenden Klauseln. Eine Überprüfung des Versicherungsvertrags und eine schriftliche Bestätigung des Versicherers ist empfehlenswert. Eventuell könnte man auch die Modellwahl mit der Versicherung erörtern, um auch hier auf der sicheren Seite zu sein. Eines ist jedenfalls klar – die Fußmatte und der Blumentopf sind keine Lösungen!

 

Michael Müller Molitorius – Unternehmensberatung


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