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VKI Test. Wie sicher sind Sicherheitsschlösser?

Foto: Fotolia.com

30 Zylinderschlösser hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) auf ihre Sicherheit geprüft. Verstörendes Ergebnis: Profis konnten fast die Hälfte der Schlösser oft binnen Sekunden aufsperren. Und das meist, ohne Spuren zu hinterlassen.

 

Ja, man kann das Thema nicht oft genug ansprechen: Leider ist jetzt wieder die Zeit der sogenannten „Dämmerungseinbrüche“. Von Einbrechern heimgesucht zu werden, ist längst kein „Privileg“ von Menschen, die in Nobelvierteln wohnen. Es ist schon schlimm genug, dass einem die Wohnung ausgeräumt wird, während man nicht zu Hause ist. Aber ein Einbruch, während die Bewohner zu Hause sind, zählt wohl zu jenen Erfahrungen, die man selbst seinem schlimmsten Feind nicht wünscht. Im Vorjahr gab es in Österreich rund 15.500 Anzeigen von Wohnungseinbrüchen.

 

Das Türschloss im Visier des Einbrechers

Was aber erstaunlich oft vergessen wird: Zentraler Angriffspunkt bei Einbrüchen ist noch immer das Türschloss. Vor allem im städtischen Bereich. Je älter ein Schloss ist, desto größer die Gefahr, dass es selbst von einem Gelegenheitseinbrecher mühelos geöffnet werden kann.

 

Sieben Schlösser im VKI-Test stammen von EVVA. Diese Firma ist speziell in Ostösterreich stark vertreten. Produkte von Winkhaus finden sich eher in Westösterreich. In einigen Baumärkten werden auch Schlösser von ABUS angeboten. Schockierend: Bei einigen dieser Testverlierer dauerte es überhaupt nur Sekunden, bis die Tür – spurlos – offen war. Selbst mit dem Originalschlüssel lassen sich solch miese Produkte kaum schneller aufsperren.

 

Einbau von Profi wichtig

Am oberen Ende der Skala finden sich sechs Top-Modelle, die auch nach 20 Minuten heftigen Bemühens verschlossen blieben. Darunter auch eines der preiswertesten Schlösser im Test, das E60 von ABUS, das zum Beispiel bei OBI und Bauhaus um 30 Euro verkauft wird. Für die anderen tadellosen Zylinderschlösser aus dem Fachhandel muss man mit 90 bis knapp 200 Euro rechnen.

 

Aber Achtung: Do-it-yourself ist beim Einbau von hochwertigen Türschlössern keine gute Idee. Ein Montagefehler genügt, und aus einem sicheren Produkt kann ein unsicheres werden. Fazit: Dieser Test zeigte, dass der Preis kein zuverlässiger Hinweis auf die Qualität ist. Auch für Schrott kann man viel Geld hinlegen. Und: Große Firmen wie EVVA haben sowohl Top- als auch jede Menge Flop-Modelle im Programm.

 

Webtipp: http://www.keo.at/web/konsumenteninfos.html

Prof. Oswald Klotz


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