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Im Februar bleibt der grüne Daumen im Fäustling



Foto: Fotolia.com

Aber trotz Kälte – Wässern nicht vergessen

 

Noch müssen Blumenliebhaber, Garten- und Terrassengärtner ihren grünen Daumen im Fäustling eingepackt halten. Denn im Monat Februar kann man noch wenig bis gar nichts tun, um sich auf die Frühlings- oder gar Sommerblütenpracht vorzubereiten. Erst im März geht es dann schön langsam wieder los.

 

Wichtig ist jetzt jedenfalls – so es nicht schon geschehen ist – die Rosenstöcke mit einem speziellen Flies zu umwickeln, damit sie keine Frostschäden bekommen und die Wurzelballen mit Reisig zuzudecken. Keinesfalls sollen die Rosen jetzt geschnitten werden, weil man damit die Triebe möglicherweise beleidigt. Erst Anfang März – natürlich abhängig von der Witterung – können die Rosen geschnitten werden und zwar immer in der Nähe der Blattachse.

 

In Ruhe gelassen werden wollen in dieser Jahreszeit auch die Sträucher. Wenn sie nicht bereits im Herbst zurück geschnitten wurden, was im Übrigen vom Profigärtner empfohlen wird, so sollen sie erst in der zweiten Märzhälfte gestutzt werden.

 

„Die Pflanzen brauchen jetzt genauso wie die Tiere ihre Ruhezeit“, betont Profigärtner Johann Kontner. Auch bei den Kübelpflanzen wie Oleander oder Olivenbäumchen ist es ratsam, bereits im Herbst zu schneiden. Schneidet man erst im Frühjahr, so blühen die Pflanzen erst viel später.

 

Lieber nass als trocken

Einen wichtigen Tipp hat Gärtner Kontner für alle Gartenfreunde: „Auch in der Winterzeit wässern“. Also alle Koniferen, Thuyen oder Kirschlorbeersträucher sollen an Tagen, wenn es keinen Frost gibt und der Boden nicht gefroren ist, mindestens einmal im Monat ausreichend gegossen werden. Besser ist es, wenn die Erde nass ist, denn bei trockener Erde entstehen wesentlich schneller Frostschäden.

 

Mit braunen Flecken zeigen sich jetzt im Spätwinter oft auch die Lenzrosen. Deshalb ist es wichtig, das alte Laub zu entfernen, bevor die ersten Blüten zum Vorschein kommen. Und die vielgeliebten Hortensien sollten von ihren vertrockneten Blütenständen befreit werden. Geschnitten wird knapp oberhalb der grünen Knospen und gleichzeitig werden auch alle erfrorenen Triebe entfernt.

 

Wer es gar nicht erwarten kann, wieder Blühendes zu sehen, der kann in den nicht gefrorenen Boden Knollenpflanzen wie Maiglöckchen, Narzissen oder Krokusse setzen und „hoffen, dass sie blühen“ so Kontner. Denn relativ sicher und früher hat man etwas vom Frühlingserwachen, wenn die Knollen bereits im Herbst eingesetzt wurden.


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