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Briefschreiben wird teurer

Foto: Fotolia.com

Wer sich heute noch die Mühe machen will, seinen Lieben einen Brief zu schreiben oder eine Ansichtskarte aus Tirol nach Wien zu schicken, der muss ab Sommer tiefer in die Tasche greifen. Die heimische Post startet mit einem neuen Tarifmodell in die Urlaubssaison.

 

Der Kunde oder die Kundin kann sich künftig entscheiden, ob ihr Schreiben bereits am nächsten Tag oder in zwei, drei oder gar erst in vier, fünf Tagen zugestellt werden soll. Teurer wird es auf jeden Fall für jene, die es eilig haben. Die drei Geschwindigkeiten gelten auch für Pakete (siehe Infokasten).

 

Leider gibt es für alle, die sich ohnedies schwer tun mit dem Gehen, eine besondere Perfidie beim Aufgeben des Briefes. Wer glaubt, seinen Eco-Brief in das nächste Briefkastel werfen zu können, hat sich getäuscht. Er kann diesen nur noch in einer Postfiliale aufgeben. Briefmarken dafür gibt es keine, das Kuvert, das man ausschließlich in der Postfiliale bekommt, ist freundlicherweise schon vorfrankiert.

 

Bei der Post betont man, dass das Kundenservice nicht leiden soll. Nur, auf jene gehbehinderten Menschen und alle Älteren, für die jeder Schritt mehr auch mehr Schmerzen bedeutet, nimmt dieses „Serviceangebot“ jedenfalls keine Rücksicht.

 

Die neuen Posttarife

Bisher kostete der Standardbrief 68 Cent und wurde am nächsten Tag zugestellt. Neu sind 80 Cent für den „Prio“-Tarif.
Wer sich mit der Zustellung zwei, drei Tage Zeit lassen kann, der zahlt für den „Eco“-Tarif 70 Cent.
Beim langsamsten Transport ist es der „Eco Business“-Tarif um 65 Cent.
Teurer wird auch der eingeschriebene Brief (2,30 statt 2,20 Euro).


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