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Lust auf Balkonien

Foto: Adobe Stock

Nun ist es endlich wieder so weit. Nach den kalten und frostigen Wintertagen hat uns der Frühling wieder fest im Griff. Und damit kommt auch die Lust aufs Gärtnern am Balkon oder im Garten. Der Frühling ist ja bekanntlich Pflanzsaison für Blühendes. Wenn die Frostgefahr gebannt ist, also erwartungsgemäß Mitte April, kann es mit dem Pflanzen der ersten Blumen am Balkon richtig losgehen.

 

Zunächst geht es erst einmal um die Frage, was pflanze ich heuer auf meinem Balkon – dem wir diesmal besondere Beachtung schenken wollen – wie werde ich ihn gestalten? Möchte ich es bunt oder entscheide ich mich für eine oder nur zwei Farben, etwa weiß/ gelb oder blau/rot. Angebot und Auswahl sind groß. Aber aufgepasst, nicht jeder Blume gefällt es auf einem sonnigen Balkon oder etwa auf einem schattigen. Deshalb ist es wichtig, die richtigen Gewächse für den richtigen Standort auszusuchen. Sonnig mag es der Oleander, aber auch die beliebten Balkonblumen Petunien und Geranien. Wer wenig bis gar keine Sonne hat, entscheidet sich am besten für Begonien, Fuchsien oder das Fleißige Lieschen.

 

Für diejenigen, deren „grüner Daumen“ bereits jetzt juckt, einige Tipps, wie man es richtig macht, beim Einsetzen und Pflegen der blühenden Pracht. Nach dem Frost können fertige Jungpflanzen – wie etwa Geranien – direkt in die Blumenkästen gesetzt werden. Diese Lieblingsblume der „Balkonianer“ ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch sehr robust. Also auch für nicht so erfahrene Gärtner als Anfängerpflanze geeignet.

 

Was kann man falsch machen?

 

Für Blumenkästen eignen sich am besten niedrig wachsende Blumen. Wichtig ist es dabei, auf eine möglichst hochwertige Blumenerde zu achten. Der Tipp vom Profigärtner Hans Kontner: „Wenn sie frische Erde verwenden, dann braucht die ersten vier Wochen nicht gedüngt zu werden, weil diese bereits die wichtigsten Nährstoffe enthält. Alte Erde am besten mit Langzeitdünger vermischen, dann muss die ersten beiden Monate nicht mehr gedüngt werden“. Vor dem Einsetzen idealerweise die Wurzelballen wässern.

 

Beim Gießen werden die meisten Fehler gemacht. Bekanntlich sollte darauf geachtet werden, dass keine Staunässe entsteht. Das kann man vermeiden, wenn unter die Erde eine Drainage und ein Vlies gelegt werden.

 

Nicht in der Mittagshitze gießen

 

Wenn die Sonne herunterbrennt, ist Gießen nicht angesagt, weil es zu Verbrennungen der Pflanzen kommen kann. Besser in der Früh oder in den frühen Abendstunden wässern. Und wer seinen Blumen etwas Besonderes gönnen möchte, verwendet Regenwasser zum Gießen. Hat man mehrere Tage keine Zeit zum Gießen, so sind Blumenkästen mit sogenannten Einfüllstutzen angesagt, die einen Wasserspeicher haben, der die Pflanzen für ein paar Tage zu Selbstversorgern macht.

 

Und wer sich nicht allzu viel Arbeit mit dem jährlichen Neubepflanzen seiner Blumenkästen machen möchte, kann auch ganz gut auf winterharte und mehrjährige Pflanzen umstellen. Das sind Rosen, Lavendel, Hortensien, Schleierkraut oder Mittagsblumen. Sie überstehen meist sogar Winter und Frost.


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