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Neue EU-Privatpension soll Ruhestand zusätzlich absichern


Unter dem Titel „Paneuropäisches Pensionsprodukt“, kurz PEPP genannt, will die EU den Europäern ein transparentes und standardisiertes Zusatzsystem für die private Altersvorsorge anbieten. ÖSB-Generalsekretär Heinz K. Becker ist Verhandlungsführer der Europäischen Volkspartei für das neue Zusatzpensionssystem und setzt sich vehement für die europaweite Absicherung von Privatpensionen ein: „Die Europäer werden immer mobiler. Damit sie sich trotz der wachsenden Mobilität finanziell gut für die Pension absichern können, ist eine europäische Zusatzlösung für die private Altersvorsorge sehr zu begrüßen".

 

Gesetzliche Pensionsvorsorge in Österreich bleibt unberührt

Die staatliche Pensionsvorsorge, die in Österreich 90 Prozent ausmacht, wird PEPP freilich in keiner Weise einschränken oder berühren. Hingegen stellt die private Altersvorsorge für Bürger in anderen Ländern manchmal die einzige Möglichkeit dar, ihren Lebensstandard im Alter abzusichern. Wichtig zu wissen: Nur 27 Prozent aller Europäer haben überhaupt eine persönliche Pension. Becker: „Aus diesem Grund schaffen wir jetzt eine weitere attraktive Option: Millionen EU-Bürger in Ost- und Südeuropa, die in ihren Ländern bisher keine zukunftssicheren Pensionssysteme besitzen, können mit PEPP eine interessante Alterssicherung wählen, um für ihr Leben im Alter zu sorgen. Und in sozial höher entwickelten Staaten können Eltern und Großeltern PEPP als sinnvolles Geschenk für eine Zusatzpension ihrer Jungen nützen, wo auch immer sich diese einmal in Europa aufhalten werden“.

 

Europaweite Kapitalgarantie

Die von Becker ausverhandelten Kompromisse des Sozialausschusses enthalten unter anderem eine Kapitalgarantie. Noch kämpft Becker auch für einen jährlichen Inflationsausgleich für dieses Zusatzangebot. Als besonders attraktiv soll sich die europaweite Kapitalgarantie erweisen, mit der die einbezahlte Beitragssumme abgesichert wird.


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