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Wir lassen uns nicht an den Rand drängen





Pirchner: "Ich bin stolz darauf, am Friedensprojekt Europa aktiv mitmachen zu können."

Wir Seniorinnen und Senioren sollen wieder einen tatkräftigen Vertreter im Europa-Parlament bekommen. Die Kandidatenauswahl fiel auf den bekannten und beliebten ORF-Moderator Wolfram Pirchner. In einem Gespräch mit „ab5zig“ stellte er seine Ziele für diese Funktion dar.

 

ab5zig: Gleich eingangs zu diesem Gespräch die Frage, warum kandidieren Sie für die kommende EU-Wahl? Was reizt Sie an dieser Aufgabe?

 

Pirchner: Das kann ich ganz klar beantworten. Ich bin stolz darauf, dass ich an dem Friedensprojekt Europa aktiv mitmachen kann. Besonders freut es mich, dass mich der Österreichische Seniorenbund mit Präsidentin Ingrid Korosec als Spitzenkandidat nominiert hat. Mit einem Alter von 60 plus habe ich naturgemäß vollstes Verständnis für die Anliegen dieser und der älteren Generation. Auch mich begleiten neben der Freude an mehr Gelassenheit im Alter, selbstverständlich auch Sorgen und Ängste. Vor allem, wenn man die Weltsituation betrachtet, die zahlreichen Kriegs- und Unruheherde und der wachsende Populismus. Da will ich mich gerne für die Probleme der Menschen in unserem Land und in Europa einsetzen. Denn Eines weiß ich gewiss: Mit über 60 bin ich aufbruchsfähig und lernfähig und vertrete die Ansicht, dass wir uns nicht an den Rand drängen lassen dürfen. Denn, wir sind nicht Teil der Gesellschaft, wir sind die Gesellschaft.

 

Wir Senioren brauchen einen neuen Stil. Einen Stil des respektvollen und wertschätzenden Miteinanders in Österreich und in Europa. Meine Eltern haben mir das in ihrer langjährigen Ehe und großartigen Partnerschaft vorgelebt.

 

ab5zig: Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an der kommenden EUWahl?

 

Pirchner: Diese Wahl zum Europaparlament am 26. Mai 2019 ist eine Richtungswahl zwischen jenen, die immer nur wissen, wer schuld ist und jenen, die nach einer Lösung suchen. Und wir brauchen Lösungen für uns und die Zukunft unserer Kinder. Wir Österreicher müssen Lösungen anbieten, damit wir nicht zwi- Ich bin stolz darauf, am Friedensprojekt Europa aktiv mitmachen zu können. schen den Trumps und Putins zerrieben werden, sondern auf Augenhöhe mitdiskutieren können. Mir ist es persönlich besonders wichtig allen ins Stammbuch zu schreiben: Spielen wir nicht Österreich gegen die EU aus!

 

Beim wichtigsten Friedensprojekt – wie es die EU ganz eindeutig ist – mitzuarbeiten und auch bei der Wahl der Europawahl mitzustimmen – das geht alle an – ist eine herausfordernde aber auch faszinierende Aufgabe. Es geht nicht um schwarz oder weiß, es geht vielmehr um die Weiterentwicklung der EU und um ein starkes Österreich und Wien als Zentrum der EU.

 

Mir ist es auch wichtig, den Menschen zu sagen, dass wir weder in ein Krisengejammer noch in ein Jubelgeschrei einsteigen sollen. Vor allem dürfen wir keinesfalls die kritischen Stimmen gegen ein vereintes Europa zu Gegnern machen, aber wir müssen kritische Stimmen aufzeigen.

 

ab5zig: Welchen Themen und Zielen werden sie sich im EU Parlament speziell widmen?

 

Pirchner: Oberste Priorität haben für mich die Anliegen der älteren Generation, die eine starke Stimme im EU-Parlament haben müssen. Zudem werde ich auch die vom bisherigen Europaabgeordneten Heinz K. Becker erfolgreich initiierten Themen, wie sein Engagement gegen den Antisemitismus, die Stärkung des EU-Außengrenzschutzes und alle Themen im Zusammenhang mit der Generationengerechtigkeit fortführen.



<h5>NR Prof. Rudolf Taschner: Jeder soll sein Wahlrecht unbedingt wahrnehmen</h5>

Für eine mathematisch geschulte Persönlichkeit tragen Wahlen, insbesondere dann, wenn mehr als zwei Optionen vorliegen, immer den Anstrich von Unvernunft in sich. Dem sogenannten Unmöglichkeitssatz von Kenneth Arrow zufolge gibt es keinen vernünftigen „Wählerwillen“ eines Kollektivs. Es verhält sich im Gegenteil so wie ein Kaffeehausgast, der aus dem Angebot an Süßigkeiten wählen soll: „Welche Nachspeisen, Herr Ober, haben Sie anzubieten?“ fragt er. „Obsttorte und Schokoladentorte“, antwortet der Kellner. „Bringen Sie mir eine Obsttorte!“ Im Weggehen dreht sich der Ober noch einmal um und sagt: „Fast hätte ich es vergessen: Wir haben auch noch einen Apfelstrudel.“ „Wenn das so ist“, antwortet der Gast, „dann hätte ich lieber eine Schokoladentorte.“

 

Am Ende seines Buches „Die verflixte Mathematik der Demokratie“ schreibt George Szpiro: „Wir gelangen zur betrüblichen Einsicht, dass die Irritationen bei Wahlen und Abstimmungen nicht zum Verschwinden zu bringen sind. Alle Wahlverfahren und alle Mandatsverteilungen haben ihre Schwächen. Paradoxa, Marotten, Kuriosa, Rätsel und Hemmnisse, die einem perfekt demokratischen Ablauf widerstehen, sind unvermeidlich.“ Doch trotz dieser Einsichten soll man sein Wahlrecht unbedingt wahrnehmen.

 

Angesichts unvermeidlicher Irrationalitäten bei politischen Entscheidungen achte man bei einer Wahl allein auf die zu wählende Person: Ist sie weitsichtig, tatkräftig, verantwortungsvoll? Hat sie diese drei Tugenden, wird sie auch der Unvernunft Herr werden.

<h5>NR Karl Mahrer: Startklar für Europa</h5>

Die wichtige Rolle Österreichs in der Europäischen Union konnten wir im vergangenen Jahr im Rahmen der Präsidentschaft eindrucksvoll untermauern. Bundeskanzler Sebastian Kurz hat mit seiner Politik der Wertschätzung und des gegenseitigen Respekts nicht nur die Regierungsvertreter der europäischen Union beeindruckt, sondern auch wichtige Erfolge für unser Land erzielt. Nun gilt es, die Vorstellungen Österreichs auch im europäischen Parlament weiter zu kommunizieren, den gemeinsamen Weg einer Politik, die Sicherheit und Wohlstand für uns alle bedeutet, weiter zu beschreiten.

 

Am 26. Mai 2019 sind wir alle aufgefordert, zu entscheiden, wer künftig als Europaparlamentarier diesen Erfolgskurs weiterführen darf. Die Volkspartei ist startklar und hat mit ihren Nominierungen kompetente und engagierte Persönlichkeiten zur Wahl gestellt. Sie entscheiden mit Ihrer Vorzugsstimme, wer letztendlich in Brüssel und Straßburg für unser Wohl arbeitet.

 

Mit der Nominierung von Wolfram Pirchner ist es Sebastian Kurz gelungen, eine starke Stimme für Seniorinnen und Senioren an Bord zu holen. Der beliebte ORF-Moderator hat es sich zum Ziel gemacht, Europa spürbar und erlebbar für alle Menschen zu machen und vor allem die Anliegen der älteren Generation in Europa ernst zu nehmen und entsprechend umzusetzen.

 

Als Nationalratsabgeordneter und Sicherheitspolitiker freue ich mich schon auf die konstruktive Zusammenarbeit. Gemeinsam können wir viel bewegen auf dem Weg zu nachhaltiger Lebensqualität und Sicherheit für uns alle.


Wussten Sie, dass …

 

… sich die Volkpartei bei der EU-Wahl am 26. Mai 2019 auf ein Vorzugsstimmen-System geeinigt hat.

 

… nicht die Reihung der Kandidaten ausschlaggebend ist, sondern die Anzahl der Vorzugsstimmen, die ein Kandidat bekommt.

 

… Wolfram Pirchner auf Platz 6 gereiht ist und und mit Ihrer Vorzugsstimme eine realistische Chance hat als starke Stimme für die ältere Generation ins Europaparlament einzuziehen.

 

Wenn Sie Fragen zur EU-Wahl bezüglich Ihrer Stimmabgabe haben, wenden Sie sich bitte an unsere Telefonnummer: 01/515 43-621


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