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Pflege ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

Autor: Ingrid Korosec

Es gibt sicher nicht viele Menschen, die sich dessen bewusst sind, dass die Pflege ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist. Wie überhaupt Pflege kein so genanntes Nischen- Thema ist. Das betrifft nicht nur die Zahl der Pflegefälle, sondern auch jene des Pflegepersonals.

 

Was das generelle Bild der Pflege betrifft, so liegt der Schwerpunkt in den eigenen vier Wänden. Und alle Prognosen sprechen davon, dass das auch in den nächsten Jahren so bleiben wird. Weil die Menschen so lange wie möglich in der gewohnten eigenen Umgebung bleiben wollen.

 

Die Form der Betreuung jener Menschen, die in den eigenen vier Wänden leben, ist sehr unterschiedlich. Das Gros der Pflege-Tätigkeit liegt bei den Angehörigen. Nur fünf Prozent haben eine 24-Stunden- Betreuung. Hier sind es weitgehend ausländische Pflegekräfte aus der Slowakei, Rumänien, Bulgarien und Kroatien, die für die Betreuung sorgen. Der Anteil der mobilen Dienste, der rund ein Drittel in der Pflege ausmacht, wird in den nächsten Jahren weiter steigen, vor allem auch um die Angehörigen in den Familienverbänden etwas zu entlasten.

 

Mir geht es zum jetzigen Zeitpunkt darum, das Thema Pflege umfassend zu diskutieren, nicht nur von der Finanzierung her: Attraktivierung der Pflegeberufe, Unterstützung für pflegende Angehörige, Pflege zu Hause und damit Ausgestaltung der Pflegestufen 1 bis 4 – das alles gehört gesamtheitlich besprochen. Der Seniorenbund wird sich in den nächsten Wochen und Monaten intensiv in diese Diskussion einbringen!

 

Herzlichst Ihre
Ingrid Korosec
Präsidentin Österr. und Wiener Seniorenbund
korosec@ab5zig.at

 

Ingrid Korosec