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Weichenstellung zu Kurz

Die Älteren werden für die Politik immer wichtiger/Foto: Dominik Butzmann
Kurz und Korosec: Gutes Miteinander/Foto: Andreas Röbl

Das ist der Fahrplan: 1. Juli Parteitag, 15. Oktober Wahlen

 

„Ich sehe das sehr positiv.“ So macht Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen und des Wiener Seniorenbundes, ihre Einstellung zur neuen ÖVP und zum neuen Obmann Sebastian Kurz klar. Kurz wird am 1. Juli bei einem Bundesparteitag der ÖVP in Linz offiziell gewählt werden. Auch die sieben Punkte, die er zur Führung der Partei gefordert hat, sollen dort bestätigt werden. Die vorgezogenen Nationalratswahlen werden dann am 15. Oktober stattfinden.

 

Kurz hatte in seiner Grundsatzerklärung angekündigt, als „Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei“ antreten zu wollen und dafür große Zustimmung erhalten. Er wird bei der Erstellung der Bundesliste für ÖVP-Kandidatinnen und Kandidaten bei den Nationalratswahlen ein Mitspracherecht haben. Auch über die Listen auf Landesebene soll Einverständnis hergestellt werden, im Notfall behält sich Kurz ein Veto vor.

 

Reißverschlusssystem: ein Mann – eine Frau

Alle Listen sollen ein echtes Reißverschlusssystem bringen – ein Mann – eine Frau abwechselnd. Auch Nicht- Parteimitglieder sollen auf der Liste Sebastian Kurz kandidieren können. Alle KandidatInnen werden sich über Vorzugsstimmen beweisen müssen. Ingrid Korosec dazu: „Das wird immer wichtiger!“ Die Reihenfolge der Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste wird sich dadurch ändern können.

 

Korosec ist zufrieden darüber, dass mit einem echten Reißverschlusssystem mehr Frauen ins Spiel kommen werden. Auch wenn diese Reihung durch Vorzugsstimmen geändert werden könnte. „Am Start sind auf alle Fälle mehr Frauen“, betont sie.

 

„Die Älteren werden immer wichtiger“

Wie wird es nun mit der Vertretung der älteren Menschen sein, wenn Kurz – klarerweise – Menschen seiner Generation um sich schart? „Warum sollte man die Älteren nicht mehr aufstellen?“, repliziert sie darauf, „die Älteren werden immer mehr und immer wichtiger.“ Das ist heute in der Politik ganz klar. Sie will beides in der Politik vertreten sehen, Jugend und Erfahrung. Einen nötigen Vorzugsstimmenwahlkampf für ältere KandidatInnen sieht sie gelassen: „Warum sollten wir das nicht schaffen?“

 

Ein neues Team in der Bundespartei, Teil seiner Bedingungen an die Partei, hat sich Kurz mittlerweile bereits zusammengestellt. Auch allfällige Koalitionsverhandlungen nach dem 15. Oktober werden in der Hand des neuen Bundesparteiobmanns liegen.


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